Hallo, ich heiße Ulrike Bialas.

Wie viele Veganerinnen habe ich mich zuerst lange vegetarisch ernährt. Nach vielen Jahren als Vegetarierin musste ich mir aber eingestehen, dass ich mit dieser Ernährungsweise mein Ziel verfehlte: das Recht aller Tiere auf Leben zu respektieren. Durch den Konsum von Milch, Eiern und anderen tierischen Inhaltsstoffen finanzierte ich genau die Industrien und Firmen, die ich boykottieren wollte und unterstützte eben jenes Ausbeutungssystem, das ich eigentlich ablehnte.

Es gibt viele tolle Anlaufstellen für vegane Rezepte, Produkte und Lifestyle-Tips, aber weit weniger Seiten, die sich mit dem warum statt dem wie des Veganismus herumschlagen. Viele Menschen denken bei Veganismus ausschließlich an eine Ernährungsweise, einen Lebensstil dessen Reichweite an der Supermarktkasse und der Kühlschranktür endet. Dabei streift Veganismus viele der prägenden Themen unseres Jahrhunderts, vom Klimawandel und Persönlichkeitsrecht bis zur globalen Gesundheit und Ungleichheit.

Ich möchte diese Lücken ein wenig verkleinern, indem ich diese nicht-vegane Welt―aktuelle Themen und Nachrichten, sowie meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen―aus meiner Tierrechtsperspektive kommentiere. Wie kann Veganismus den Planeten bereichern, auf dem wir alle leben und die Gesellschaften verändern, die wir auf ihm gestaltet haben? Was verdeutlichen aktuelle Themen und Tagesereignisse, die auf den ersten Blick wenig mit Tierrechten zu tun haben, über unser Verhältnis zu Tieren?

Ich wohne in Berlin und Princeton, New Jersey. Ich schreibe auf Englisch und Deutsch, manchmal über die gleichen Themen, manchmal über Themen, die vor allem regional relevant sind.

Natürlich höre ich gerne von Gleichgesinnten, aber ich freue mich auch über schwierige Fragen und ernstgemeinte Kritik. Schreibt mir an veganzeitkritik@gmail.com oder über Twitter @veganzeitkritik!